Skip to content

2012: gesetzliche Rente mit 67 – private Altersvorsorge wichtig

by Redaktion on November 11th, 2011

Das gesetzliche Renteneinstiegsalter wird ab dem kommenden Jahr von 65 Jahre auf 67 Jahre angehoben. Grundsätzlich sind davon alle Jahrgänge betroffen, die ab 1964 geboren wurden. Bei den Jahrgängen, die zwischen 1947 und 1964 geboren wurden, verläuft dieser Prozess gestaffelt.

Doch dabei bleibt es nicht. Wer in Frührente gehen will, muss ab 2012 auch mit mehr Abzügen rechnen und darf dies auch erst im Alter von 63 Jahren machen. Waren es bisher rund 100 Euro weniger Rente pro Monat, sind es dann im schlechtesten Fall fast das Doppelte.

Das Renteneinstiegsalter wurde angezogen, damit das Rentensystem in Deutschland weiterhin überhaupt bestehen kann. Durch den demografischen Wandel, denn die Deutschen werden immer älter und bekommen immer weniger Kinder, erfolgen die Rentenzahlungen immer länger und müssen von immer weniger bezahlt werden. Haben Männer vor fünfzig Jahren im Schnitt 10 Jahre lang Rente bezogen, sind es inzwischen bereits 15 Jahre und bei Frauen sogar 20 Jahre (1960 waren dies noch 11 Jahre).

Damit wird einmal mehr die Bedeutung einer privaten Altersvorsorge bewusst. Will man trotz Einbußen mit 63 Jahren in Rente gehen, kann ein zusätzliches finanzielles Polster, diese ausbessern. Die Altersvorsorge sollte generell auf drei Beinen stehen. Dazu zählt zum einen die gesetzliche Rente, als zweites die private Altersvorsorge und die dritte Möglichkeit ist die betriebliche Altersvorsorge in Betracht zu ziehen.

From → Altersvorsorge

Comments are closed.